Family Day am Venray Raceway 2017

Am Wochenende des 16./17. September 2017 trafen sich zahlreiche Boss 302-Fahrer aus Europa anlässlich des Family Days im Rahmen des jährlichen Treffens des Team Mustang Center Nederland.

Die Boss 302-Gruppe bekam einen eigenen Abschnitt im Infield des Venray Raceways zugewiesen und viele kamen zu dieser einmaligen Gelegenheit sich zu treffen. Insgesamt waren 15 Boss 302 der neuen Generation und zwei 1970er Boss 302 vor Ort. Im Verlauf des Tages gab es Gelegenheit, den 800-Meter-Rundkurs hinter einem Pacecar zu befahren. Zwar ging es nicht im Renntempo, aber trotzdem ganz schön zügig durch das Oval.

Am Abend zuvor trafen sich alle Fahrer und Begleiter im Asteria Hotel am Stadtrand von Venray, direkt neben dem Krematorium und dem Friedhof. Glücklicherweise haben alle Beteiligten das Treffen wohlbehalten überstanden.

Es folgen ein paar Bilder von diesem fantastischen Wochenende.

2005 WIndveil blue Mustang V6

Mitte 2005 wurde für mich ein Traum wahr: Mein erstes amerikanisches Auto, ein Mustang, ein V6, mit vier Litern Hubraum - Wahnsinn!

Das Auto hatte ab Werk die Premiumausstattung, kam also mit Ledersitzen und Shaker 500-Soundanlage. Ursprünglich hatte ich mir aus dem Prospekt, den ich Ostern 2005 vom Fordhändler in Minden, Nevada, ergattert hatte, die Farbe Legend Lime (hellgrün metallic) ausgesucht. Ich mag Grün, aber als dann wenige Wochen später in Laupheim (Baden-Württemberg) das Wunschauto in der Farbe Windveil Blue mit nur 4500km Laufleistung angeboten wurde, war es um mich geschehen. Er war zum Greifen nah, der Traum vom amerikanischen Auto.

Zusammen mit meinem Sohn fuhr ich mit dem ICE Richtung Süden. Der Verkäufer erwartete uns am Bahnhof Laupheim und ließ mich die kurze Strecke zu sich nach Hause fahren. Von da ab gab es kein Zurück mehr. Ein Stunde später und um einen erheblichen fünfstelligen Betrag entlastet waren wir auf dem Weg nach Hause. Als erstes kam 'Ted the Mechanic' von Deep Purple in den CD-Player und dann ging es in fünf Stunden entspannt zurück nach Düsseldorf.

Damals war ich noch der Meinung, dass alles was zu verbessern geht, auch verbessert werden muss. Und so bekam das Auto im Laufe der ersten Jahre eine ganze Reihe von Upgrades (wie auf dem Bild zu sehen):

  • Felgen vom 2005er Mustang GT
  • Weiße Blinker vorn
  • Prins Gasanlage
  • Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz
  • Kürzere Federn, Tieferlegung um ca. 3cm
  • Powerslot Bremsscheiben und EBC Yellow Stuff Beläge
  • X-Pipe mit Endschalldämpfern vom 2005er GT
  • In Wagenfarbe lackierte Spiegel (Nach Kollision mit der Schlüsselsäule an der Tiefgarage)

Im März 2011 habe ich das Auto mit Tränen in den Augen verkauft.